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Wilhelm Busch

Biografie

Ausbildung

Wilhelm Busch Im Alter von 15 Jahren, zusammen mit der Familie seines Onkels, zog er nach Lüthorst um. Er bestand schließlich die Aufnahmeprüfung an der polytechnischen Schule von Hannover. Sein Vater hatte für ihn eine Ausbildung als Maschinenbauer geplant. Doch schon in dieser Zeit zeigte sich, dass seine Begabungen eher im kreativen Bereich wie Zeichnen und Malen lagen. Nach vier Jahren des Studiums machte er seinem Vater klar, dass dies jedoch nichts für ihn sei und erreichte vor allem durch die Hilfe seiner Mutter, dass er diese Schule verlassen durfte.

Im Jahre 1851 wechselte er deshalb an die Kunstakademie in Düsseldorf. Dort plante er eine Ausbildung als Maler. Doch von der dortigen Ausbildung, die ihm zu nüchter und akademisch erscheint, ist er schnell enttäuscht.

Deshalb wechselte er ein Jahr später an die Königliche Akademie der schönen Künste in Antwerpen. Vor allem die Bilder der großen holländischen und flämischen Meister aus dem 16. und 17. Jahrhundert beeidruckten ihn sehr. Aber auch dieses Studium brach er vorzeitig ohne Abschluss ab. Eine schwere Typhuserkrankung führte ihn 1853 zu seinen Eltern völlig mittellos nach Wiedensahl zurück.

In dieser Zeit begann er damit, Volksmärchen, Balladen, Sagen, Lieder und Reime zu sammeln und niederzuschreiben. Er beabsichtigte ca. ein halbes Jahr nach seiner Genesung, sein Kunststudium in München fortzusetzen. Doch irgendwie gefiel ihm auch das nicht recht. Mit seinem Eltern kam es zum Zerwürfnis, da er bei ihnen mittlerweile den Ruf eines Taugenichts hatte, der nichts zu Ende bringen konnte. Wie zu erwarten war, blieb auch dieses Studium ohne Abschluss. So kann man letzendlich sagen, dass Wilhelm Busch zwar viele Jahre des Studierens verbracht hatte, aber seine Ausbildung auf dem Papier gänzlich gescheitert war.


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