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Wilhelm Busch

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Wilhelm Busch In seiner Münchener Studienzeit bekam er glücklicherweise Kontakt zum Künstlerverein Jung München. Dort waren alle wichtigen Münchener Maler vereint. Dort fand er eine Anstellung als Karrikaturist. Auch schrieb er einfache Texte. Durch diese Tätigkeit wurde der Verleger Kaspar Braun auf ihn aufmerksam und bot ihm eine freie Mitarbeit bei seinen satirischen Zeitungen an. Endlich hatte er es geschafft, eigenes Geld zu verdienen und auf eigenen Beinen zu stehen. Für diesen schrieb er insgesamt über 100 Beiträge für die Zeitungen "Münchener Bilderbogen" und "Die Fliegenden Blätter".

Eine erste Liebschaft mit der 17jährigen Kaufmannstocher Anna Richter scheiterte an der Missbilligung ihres Vaters, der seine Tochter keinem unbedeutenden, unausgebildeten Künstler überlassen wollte.

In dieser Zeit versuchte er sich als Librettist und schrieb die Texte von drei Opern, die aber eher erfolglos blieben. Vertont wurden diese damals von Georg Kremplsetzer. Das bloße Schreiben für Kaspar Braun engte ihn mit der Zeit zu sehr ein. Aus diesem Grunde suchte er einen neuen Verleger und stieß auf Ludwig Richter. Doch die verlegten "Bilderpossen" (1864) waren kein besonderer Erfolg. So bot er seinem neuen Verleger sein Werk "Max und Moritz" ohne jegliche Honorarzahlung an, der jedoch keine weitere Zusammenarbeit mit Wilhelmn Busch anstrebte, was für diesen wohl im Nachhinein ein fataler Fehler gewesen sein dürfte.

Für etwa zwei Jahresgehälter, also eine recht stattliche Summe, verkaufte er die Rechte an seinen alten Arbeitgeber Kaspar Braun. Für diesen entpuppte sich das Werk als Glücksgriff. Bis zum Tode Wilhelm Buschs gab es stattliche 56 Auflagen dieses Buches, welches auch heute noch den Menschen ein Begriff ist. Doe Pädagogen zu Zeiten Bismarcks sahen in "Max und Moritz" ein die Jugend gefährdendes Werk.

1867 zog Wilhelm Busch nach Frankfurt, wo auch sein Bruder Otto, lebte. Dort machte er die Bekanntschaft von Johanna Keßler, die die Arbeitgeberin seines Bruders, der in ihrem Haus als Hauslehrer arbeitete, war. Diese sah in ihm einen großen Künstler und förderte fortan seine Malerei. Sie richtete ihm ein Atellier ein. Seine hunoristischen Zeichnungen schätzte sie jedoch nicht so sehr. In dieser Zeit betätigte sich Wilhelm Busch in den folgenden fünf Jahrenm sehr produktiv im Bereich der Malerei. In dieser Zeit fertigte er u. a. die kirchenkritischen Bildergeschichten "Der heilige Antonius von Padua" und "Die Fromme Helene".

1872 kehrte er nach Wiedensahl zurück. Dort lebte er nach dem Tode seines Schwagers bei seiner Schwester Fanny Nöldeke. Für seine drei Neffen war er von nun an der Vaterersatz. Mit Johanna Keßler verband ihn noch lange Jahre eine Brieffreundschaft. In Wiedensahl widmete er sich mehr dem Schreiben und fertigte die Gedichtsammlung "Kritik des Herzens". Doch die thematischen Inhalte von Ehe und Sexualität stießen gesellschaftlich auf breite Verachtung und wurden von Kritikern zerrissen.

1884 wurde seine seine letzte große Bildergeschichte mit dem Titel "Maler Klecksel" veröffentlicht.


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